Soldaten am Ufer des Yalu nahe Sinŭiju bemerken, dass sie beim Exerzieren fotografiert werden. Foto: © Reinhard Krause/REUTERS

5. März bis 18. Juni 2017

Bilder aus Nordkorea

Fotografien von Nathalie Daoust, Reinhard Krause und Julia Leeb

Nordkorea, das derzeit am schwersten zugängliche Land der Welt, schottet sich hermetisch ab. Gelingt es Bildjournalisten, Zugang zu bekommen, wird das Zustandekommen von Fotos streng kontrolliert und manipuliert. Heimliche und angeblich heimliche Schnappschüsse überschwemmen den Markt, zeigen indes die immer gleichen Motive. Aufgabe von Fotografen aber ist es, Wahrhaftigkeit hinter den Fassaden zu suchen, ohne die nordkoreanische Bevölkerung auf alberne Marionetten, Klischees und Feindbilder zu reduzieren. Die Ausstellung mit Arbeiten der drei Ausnahmefotografen Nathalie Daoust, Reinhard Krause und Julia Leeb schaut über den Tellerrand unserer westlichen Welt hinaus in ein uns fremdes System hinein.

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Bruce Bickford, Foto: Petr Maur

außer der reihe

11. März bis 18. Juni 2017

Herr Bickford entdeckt ein neues Land

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Bruce Bickford, geboren 1947 in Seattle, hat eigentlich ein breites Publikum verdient. Leider ist er einer der Künstler, die fast ausschließlich in einer sehr eng gesteckten Nische bekannt sind. Bickford hat fast schon Glück, immerhin ist er in zwei Nischen verwurzelt: bei den Frank Zappa - Fans und bei den Liebhabern von Trickfilmen.

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Marianne Hollenstein in der Installation "ORFEO / 2. Akt: At the Side of the Beloved"  Foto: Sabine Presuhn

außer der reihe

ab 17. November 2016 im Osttreppenhaus

Marianne HollensteinORFEO/2. Akt - "At The Side of The Beloved"

Zum ersten Mal seit Bestehen des Stadthauses, immerhin sind es 23 Jahre, stellt sich eine Künstlerin der Herausforderung, unser östliches Treppenhaus zum Leben zu erwecken.





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Archäologie

Ab 17. September 2016

Unterirdisch!

Was unter dem Münsterplatz verborgen lag

Wo 1993 das Ulmer Stadthaus eröffnet wurde, stand seit dem hohen Mittelalter das Barfüßerkloster der Franziskaner-Mönche, die 1229 nach Ulm kamen und einen Platz in der ummauerten Stadt gleich beim Löwentor zugewiesen bekamen. Als im 19. Jahrhundert der Münsterplatz Gegenstand städtischer Neugestaltungen wurde, fiel das Barfüßerkloster, das lange schon nicht mehr dem religiösen Zweck diente, dem Abriss anheim.

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Mal- und Bastelutensilien. Foto: SP

speziell für kinder

Basteln, Malen, Geschichten hören

Samstags zur besten Marktzeit können junge Kreative bis etwa 12 Jahr ins Stadthaus gehen und mit Kati Schwager zeichnen und malen, basteln, sich verkleiden, zuhören und erzählen. Das Programm für 2017 ist entworfen. Alle Aktionen finden im Stadthaus statt, die Teilnahme ist kostenlos!

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Belliblüten mit Biene. Foto: Sabine Presuhn

ab April 2017

Fette Beute - EssBar

Bienen und Pflanzen auf den Stadthaus-Terrassen

Bereits zum vierten Mal ziehen Bienen aufs Stadthaus. Was 2014 als Versuch startete, würde heuer fehlen, kämen sie nicht. Voraussichtlich im April beziehen wieder zwei Bienenvölker ihren Platz auf der Kabinett-Terrasse auf Ebene 2.

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Konstantin Krimmel Foto: Florian Lill

zuhören hinschauen

Mittwoch, 3. Mai 2017, 20.00 Uhr

Gib deine Hand, du schön und zart Gebild...

Liederabend mit Konstantin Krimmel, Bariton

„Habt Mut! Zeigt nicht nur eure Stimme, zeigt eure Seele!“, forderte Dietrich Fischer-Dieskau bei seinen legendären Liedkursen allzu schüchterne Sänger auf. Der junge Ulmer Förderpreisträger Konstantin Krimmel hätte einer solchen Ermunterung nicht bedurft.

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Der neue Audioguide

seit 8. Juli 2015

Das Stadthaus hören

Ein Audioguide von Kindern für Kinder zur Architektur des Stadthauses

Der erste Audioguide für unser Haus ist seit Anfang Juli 2015 in Betrieb.
Seit Herbst 2014 beschäftigte sich eine Gruppe von Schülerinnen der Medien-AG des Schulzentrums St. Hildegard unter der Leitung von Elisabeth Rieseberg mit dem Stadthaus. Sie recherchierten in Büchern, in alten Zeitungen und vor Ort. Bei ihren Stadthausstreifzügen waren sie auf der Suche nach Licht- und Schattenspielen, haben Orte gefunden, an denen die Blicke zum Münster wie eingerahmte Bilder wirken.

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www.kulturpunkt ulm.de

kulturpunkt ulm

Der Kulturpunkt Ulm ist da: Eine Dachmarke, die zunächst die städtischen Kulturinstitutionen - das sind das Haus der Stadtgeschichte / Stadtarchiv, die Bibliothek, die Musikschule, das Ulmer Museum, das Theater und auch das Stadthaus - verbinden soll. Aktionen unter diesem Label laden zum Mitmachen und Kennenlernen ein, zum Beispiel eine Bonusaktion mit Gewinnspiel oder ein Foto-Wettbewerb.

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