neue musik
1996 wurde die Reihe neue musik im Stadthaus Ulm aus der Taufe gehoben. Hier hat die Musik des 20. und des 21. Jahrhunderts ihre Präsenz.
Zwischen Technik, Wissenschaft und Kunst bestehen vielerlei Wechselwirkungen. Für eine Stadt wie Ulm, die sich mit Attributen wie „Science Park“ und „Wissenschaftsstadt“ identifiziert, ist es unerlässlich, ein kulturelles Umfeld um Wissenschaften und High Tech zu bilden.
Zunächst ist es das Stadthaus selbst, das mit seiner zeitgenössischen und dennoch deutlich der Tradition der Klassischen Moderne verbundenen Architektur Richard Meiers ein ideales Forum für neue Musik ist. Die Architektur wirkt inspirierend auf die Musikerinnen und Musiker wie auf das Publikum.
Der ungewöhnlichen, wohlbedachten Programmplanung des Projektleiters Jürgen Grözinger sind der breite Zuspruch und die Beachtung weit über Ulm hinaus zu verdanken.
Neue Musik bleibt im Stadthaus Ulm nicht einem kleinen fachkundigen und somit elitären Kreis vorbehalten, sondern wird für viele erfahrbar.
Ein besonderer Glücksfall ist auch das von Jürgen Grözinger gegründete European Music Project, mit dem das Stadthaus ein aus Spitzen-Musikern bestehendes Ensemble als „Artists in Residence“ an sich gebunden hat. Das Publikum erhält so die vergleichbar seltene Chance, selbst ungewöhnlich besetzte und technisch äußerst anspruchsvolle Kammermusikwerke des 20. und 21. Jahrhunderts in außergewöhnlichen Darbietungen zu erleben.
"frag nicht, was die musik für dich tun kann ...
... frag, was du für die Musik tun kannst!"
mahnte Sandeep Bhagwati, 2000 mit "making music" beim Festival im Stadthaus zu Gast, in Abwandlung eines oft zitierten Kennedys-Satzes.
Was Sie persönlich für die neue Musik im Stadthaus tun können? Seit Dezember 2009 gibt es die "Freunde der neuen Musik im Stadthaus e.V.", ein Verein der helfen will, den Fortbestand der neuen Musik im Stadthaus zu unterstützen.
Das Aufnahmeformular können Sie sich hier herunterladen. Wir freuen uns über jedes neue Mitglied!
